Alina Quante, M.Ed., M.Ed., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik (Grundschulpädagogik) der Universität Regensburg und fungierte als Projektkoordinatorin von „P-ink“ (Professionalisierung für ein inklusives Schulsystem in der dritten Phase der Lehrer*innenbildung). Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen der Lehrkräftekooperation, Inklusion und Professionalisierung.
Mag. Dr.‘ Claudia Urbanek ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik an der Universität Regensburg. Zu ihren Aufgaben im Projekt „P-ink“ zählen die Konzeption der Fortbildung, die Studienvorbereitung sowie die Durchführung der qualitativen Erhebung und Analyse. Die promovierte Bildungswissenschaftlerin (Universität Wien) legt ihre Schwerpunkte auf die Professionalisierung von Lehrkräften insbesondere im Hinblick auf Kooperation sowie auf Begabungsförderung im Schulalltag.
Prof.‘ Dr.‘ Meike Munser-Kiefer ist Professorin für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik an der Universität Regensburg und seit 2004 in der Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung tätig. Sie ist spezialisiert auf Unterrichtsqualität und Lehrer*innenprofessionalisierung und arbeitet thematisch u. a. zur Inklusion. Sie führte mehrere Forschungsprojekte zur Inklusion im engeren und weiteren Sinne durch und ist Leitung des Zentrums für Migration und Bildung an der Universität Regensburg.
Prof.‘ Dr.‘ Astrid Rank ist Inhaberin des Lehrstuhls Pädagogik (Grundschulpädagogik) an der Universität Regensburg. Sie leitet mehrere Drittmittelprojekte zu Inklusion, in denen sie zur Kompetenzentwicklung von Lehrkräften im Kontext Inklusion und Heterogenität sowie zur professionellen Entwicklung dieser Berufsgruppe in Aus- und Fortbildung forscht.
Kooperation gilt in der (inklusiven) Schule als Katalysator. Ihr werden positive Effekte auf die Entwicklung professioneller Kompetenzen, das persönliche Belastungserleben sowie die Schul- und Unterrichtsentwicklung zugeschrieben. Während diese Potenziale oftmals im Vordergrund stehen, finden die Probleme und Ambivalenzen der Kooperation weniger Beachtung. Da ein ‚Mehr‘ an Kooperation nicht automatisch eine qualitativ hochwertige Umsetzung oder Nutzung nach sich zieht, diskutiert der Text diese Spannungsfelder kritisch.
Teacher collaboration is considered to be an engine of development in (inclusive) schools expecting positive effects on the development of professional knowledge, on personal experience of stress, and on school and teaching development. While these potentials are often highlighted, the problems of collaboration receive less attention. More collaboration does not automatically result in high-quality implementation. The text discusses the areas of tension critically.